Backnanger Bibel-Brücken 2019 | Thema: Paulus – eine echte Herausforderung

Die Bibel nicht kennen heißt Jesus Christus nicht kennen – also Gott nicht richtig zu kennen! Diesen Gedanken schreibt der Kirchenvater Sophronius Eusebius Hieronymus in frühchristlicher Zeit. Um die Bibel besser kennen zu lernen, um mehr von Gott zu erfahren, um Hintergründe und Zusammenhänge besser zu verstehen, um geistliche Impulse zu erhalten und um Menschen anderer Konfession zu begegnen, finden in Backnang in der Fasten- bzw. Passionszeit drei ökumenische Bibelabende statt. Die Bibel, die selbst der Atheist Bert Brecht außerordentlich schätzte, ist nicht nur das Fundament unseres Glaubens, sondern auch das Bindeglied zwischen den verschiedenen Konfessionen. Die Backnanger Bibel-Brücken wollen Brücken von der Bibel zum Alltag, Brücken zwischen Gott und Menschen, Brücken zwischen Konfessionen sowie Brücken zwischen Menschen bauen. Veranstalter ist die ACK Backnang, die Arbeits­gemeinschaft christlicher Kirchen. 2019 geht es um den Philipperbrief: „Paulus – eine echte Herausforderung“.

  • So., 17.03.2019 Kanzeltausch-Gottesdienste
  • Mo., 18.03.2019, 19:30 Uhr, Friedenskirche, Eugen-Bolz-Str. 24:
    Mit Gewinn (Einführung und Phil 1)
    Wolfgang Baur, Stellv. Direktor des Katholischen Bibelwerks
  • Mi., 27.03.2019, 19:30 Uhr Zionskirche (EmK), Albertstraße 9
    Mit größter Ehre (Phil 2 / Christushymnus)
    Manfred Bittighofer, früherer Leiter der Missionsschule Unterweißach, Leiter des Evang. Gemein­dedienstes und Pfarrer an der Stiftskirche in Stuttgart
  • Do., 04.04.2019, 19:30 Uhr, Neuapostol. Kirche, Sulzbacher Str. 76
    Mit Freude und Hoffnung (Phil 4)
    Johannes Wegner, Pastor der Liebenzeller Gemeinschaft und Pastoraltheologe

Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr. Nach einem Lied und Gebet wird der/die Referent/in theologisches Hintergrundwissen vermitteln und geistliche Impulse geben. Daran schließt sich der Austausch der Teilnehmenden an den Tischen an. Auf das offizielle Ende gegen 21:00 Uhr folgt für alle, die möchten, ein gemütliches Beisammensein. Eintritt frei.

Klaus Herberts


>>> Hier finden Sie das Programm der Backnanger Bibelbrücken 2019 als PDF-Download.

09.11.2018 | 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

Ein Weg durch Backnang am 9. November & Film

Erinnerung und Verantwortung

80. Jahrestag der Reichspogromnacht | Ein Weg durch Backnang am 9. November & Film

Vor 80 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden im ganzen Deutschen Reich über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe zerstört bzw. geschändet. Menschen jüdischen Glaubens wurden misshandelt und ermordet, Zehntausende in Konzentrationslager verschleppt – Jahre vor der „Endlösung der Judenfrage“. Die Reichs­pogromnacht, auch Reichskristallnacht genannt, das waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Sie markiert den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Judenverfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete. Am Ende standen die Ermordung von sechs Millionen Juden sowie der Untergang des Deutschen Reichs.

Am Freitag, dem 9. November jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht. Deswegen findet um 18:00 Uhr unter dem Leitgedanken Erinnerung und Verantwortung ein Weg durch Backnang anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht statt. Er beginnt auf dem Stiftshof und endet gegen 19:30  Uhr an der Sulzbacher Brücke. Beteiligt sind Schüler/innen, Oberbürgermeister Dr. Nopper, Mitglieder des Gemeinderats,
Klarinettistinnen und der Posaunenchor sowie Engagierte aus Backnanger Kirchengemeinden. Es empfiehlt sich, dem Wetter angemessene, warme Kleidung zu tragen.

Um 20:00 Uhr zeigt das Kino Universum (in der Sulzbacher Straße) den Film „Kaddisch für einen Freund“.
Er wird am Dienstag, 13. November um 17.00 Uhr nochmals gezeigt.
Für diesen Teil werden die üblichen Eintrittspreise des Universums verlangt.

Es ist möglich, an beiden Teilen oder auch nur an einem von beiden teilzunehmen.

Ausgerichtet wird das Gedenken von der ACK Backnang, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.

Klaus Herberts

Dekan Wilfried Braun neuer Ökumene-Vorsitzender in Backnang

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) in Backnang wählte einen neuen Vorstand für die Jahre 2018/19.

Vorsitz ACK Backnang 2018-2019

Delegierte der ACK Backnang 2018-2019 | v. l. n. r.: Rita Heller, Margit Klix, Lutz Heidebrecht, Clau-dia Ax, Andreas Kinzel, Armin Klöpfer, Viktor Petkau, Jan Späth, Daniel Jaros, Klaus Herberts, Kunibert Klitzke, Wolfgang Beck, Birgit Steinhäußer, Alexand-er von Wascinski, Wilfried Braun.

Turnusgemäß löste die Evangelische Gesamtkirchengemeinde mit Wilfried Braun die katholische Gesamtkirchengemeinde, vertreten durch Klaus Herberts, ab. Viktor Petkau von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde – den Baptisten – bleibt für zwei Jahre Vorsitzender. Zum Schriftführer wurde Andreas Kinzel (evangelische Landeskirche) ge-wählt, sein Vertreter ist Jan Späth (Neuapostolische Kirche). Um die Finanzen kümmert sich künftig Ale-xander von Wascinski, Stellvertreterin ist Margit Klix (beide Evangelisch-methodistische Kirche). Beim Stabwechsel begrüßte Viktor Petkau Wilfried Braun im neuen Amt. Klaus Herberts, ACK-Mitbegründer, dankte er für sein Engagement in den vergangenen vier Jahren. Herberts wiederum segnete die beiden neuen Vorsitzenden für ihre ökumenische Arbeit. In den letzten beiden Wahlperioden lag ein Schwer-punkt darin, die Aufnahme der Neuapostolischen Kirchengemeinde sowie anschließend der Biblischen Gemeinde in die Wege zu leiten und umzusetzen. Wichtig war dann, beide Gemeinden in die ACK zu integrieren. Außerdem ging es den Vorsitzenden mit der ganzen ACK darum, in die Stadt hinein zu wir-ken. Das zeigte sich nicht nur am Gottesdienst „in der Murr“ zum Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Annonay sowie zur urkundlichen Erwähnung Back-nangs. Feste Punkte sind beispielsweise auch der Gottesdienst zum Gedenken an verstorbene Kinder oder der Straßenfest-Gottesdienst. Nun soll das gegenseitige Kennenlernen fortgesetzt und dabei auch die verschiedenen evangelischen Kirchenge-meinden stärker berücksichtigt werden.
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Backnang wurde 1996 mit dem Ziel gegründet, Vor-urteile und Missverständnisse zwischen den Kon-fessionen abzubauen. Sie will das gegenseitige Ken-nenlernen sowie den Gedanken der Einheit der Christen zu fördern. Dazu organisiert sie gemein-same Veranstaltungen. Zudem vertritt sie die christ-lichen Kirchen gegenüber Dritten – insbesondere gegenüber der Stadtverwaltung und in der Stadt.
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kir-chen in Backnang sind die Biblische Gemeinde, die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die Evangelisch-methodistische Kirche, die Evangeli-sche Gesamtkirchengemeinde, die Mennonitenge-meinde, die Neuapostolische Kirchengemeinde so-wie die römisch-katholische Gesamtkirchengemein-de. Die Mitgliedschaft der griechisch-orthodoxen Kirche ruht.