Rückblick

  • Vorschau Bibelbrücken

    Siegbert Gruber
    31. Januar 2022

  • Wozu Kirchenglocken?

    Klaus Herberts
    3. Juli 2021

    ACK-Themenabend am Dienstag 16.11.2021 mit Dieter Eisenhardt

    Zu einem Themenabend „Die Botschaft unserer Glocken“ lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Backnang (ACK) am Dienstag um 19:20 Uhr (!) ins evangelische Gemeindehaus Sachsenweiler in der Waldstraße ein.
    Dieter Eisenhardt aus Herrenberg hat sich über die Württembergische Landeskirche hinaus einen Namen als Glockenfachmann gemacht. Auch in Backnang ist er wohlbekannt. An dem Abend wird er Einblicke vermitteln, warum und wozu es Glocken gibt, aus welchen Anlässen sie läuten (nein, um zwölf Uhr wird nicht zum Essen geläutet, sondern zum Frieden) sowie weitere interessante Aspekte ansprechen. Auch Vertreter der anderen ACK-Mitgliedskirchen werden die Sichtweise ihrer Konfession schildern: Rolf Idler für die Neuapostolische Kirche, Viktor Petkau für die Baptisten, Sonja Burgel für die Biblische Gemeinde sowie Klaus Herberts für die katholische Kirche. Zudem können sich die Besucher untereinander austauschen – ein wichtiger Aspekt des ökumenischen Verstehens und Kennenlernens.
    Dieter Eisenhardt wünscht sich jedoch nicht nur Informationen. Der Abend sollte auch Konsequenzen haben. Denn aus Eisenhardts Sicht gibt es noch manche ungenutzte Möglichkeiten der ökumenischen Zusammenarbeit. Damit wendet er sich nicht nur, aber besonders an die Verantwortungsträger in den Gemeinden.
    Es gelten die aktuellen Coronaregeln: 3G, Maske, Abstand, Teilnahmeliste. Dazu sollten die Besucher bis 19:20 Uhr eintreffen. Sie können sich auch vor Ort testen lassen. wenn sie früher kommen. Zum Test bitte um 19.00 Uhr kommen. Die Veranstaltung dauert bis ungefähr 21 Uhr.

  • Einladung zum ökumenischen Gottesdienst im Gedenken an verstorbene Kinder,
    am Sonntag, den 12. Dezember 2021 um 16:00 Uhr in der Matthäuskirche in Backnang, Häfnersweg 82

    Klaus Herberts
    3. Juli 2021

    Der Schein der Kerzen am Worldwide Candle Lighting Day wird sich in diesem Jahr am 12. Dezember um die Welt ziehen. Für Eltern, Angehörige und Freunde bietet dieser Tag die Möglichkeit, das gemeinsame Gedenken an die gestorbenen Kinder sichtbar zu machen. Durch eine brennende Kerze, die um 19:00 Uhr ins Fenster gestellt wird, entsteht seit vielen Jahren am zweiten Sonntag im Dezember, ein Lichterband. Es zieht sich von Zeitzone zu Zeitzone und zeigt so, dass die verstorbenen Kinder weiter in den Herzen der Menschen leuchten.

    Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Backnang (ACK) und die Kinder- und Jugendhospizdienste Sternentraum und Pusteblume laden aus diesem Anlass zu diesem ökumenischen Gottesdienst ein. Herzlich willkommen sind alle Eltern, Geschwister, Angehörige, Freunde und Bekannte von Familien, in denen ein Kind gestorben ist, ganz unabhängig vom Alter des Kindes.
    Rückfragen gerne unter kinder@hospiz-remsmurr.de oder info@kinderhospizdienst.net.

  • Rückblick „Judas“ – Überlegungen zum Tod Jesu

    Klaus Herberts
    9. Oktober 2021

    Veranstaltung der ACK Backnang

    Was wäre, wenn Judas Iskariot Jesus nicht verraten hätte? Kein Kreuzestod, keine Auferstehung? Wären wir dann heute unerlöst? Oder gäbe es gar keine Christen? – Corona-verschoben kam der Theatermonolog „Judas“ von Lot Vekemans nicht im Vorfeld von Karfreitag, sondern im Oktober zur Aufführung. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Backnang (ACK) lud dazu im Rahmen ihres 25jährigen Jubiläums in die Christkönigskirche ein. Dem Technikteam der Neuapostolischen Kirche um Heiko Gruber und Manuela Siegele gelang es dabei, die Kirche ganz neu ins Licht zu setzen.
    Inszeniert und gespielt wurde das Stück von Knut Landsgesell. Dem Darsteller merkte man an, dass er sich als gläubiger Christ intensiv mit Judas auseinandergesetzt hat. Eine Teilnehmerin lobte den Tiefgang, den sie bei einer anderen Aufführung vor zwei Jahren in Stuttgart nicht so wahrgenommen habe.
    Der Name Judas ist negativ besetzt. Doch in unserem Rechtswesen gilt der Grundsatz, dass beide Seiten zu hören sind, auch der Beschuldigte. Das Stück versucht, Judas‘ Motive und Ziele freizulegen. Es wirft viele Fragen auf, gibt aber keine eindeutigen Antworten. „Wenn ich die Geschichte zurückdrehen könnte – würden Sie das wollen?“ Die Zuschauer sollen sich selbst mit der Sichtweise auf Judas beschäftigen. Wie Walter Jens, Amos Oz und andere versuchen Vekemans und Landsgesell, eine differenzierte Sichtweise auf Judas zu fördern.
    Für die nicht kleine Schar derer, die nach der Aufführung Gesprächsbedarf hatten, standen neben Knut Landsgesell Ulrike Heinrich (evangelisch), Armin Klöpfer (NAK), Wolfgang Beck (katholisch) und Viktor Petkau (Baptisten/Freikirchen) zur Verfügung, moderiert durch Klaus Herberts (ACK).
    Der ACK-Vorsitzende Klaus Herberts wertete die Veranstaltung theologisch, ökumenisch und technisch (dank des Engagements der NAK) als Gewinn. Durch die exzellente Zusammenarbeit seien die Kirchen wieder ein bisschen weiter zusammengewachsen.

  • Rückblick vom ACK-Jubiläum am 26. September 2021

    Siegbert Gruber
    6. Oktober 2021

    Bilder von Kathrin Dietz und Siegbert Gruber
    Hier der LINK zu Dropbox

  • Ökumene: ACK-Jubiläum am 26. September 2021

    Klaus Herberts
    3. September 2021

    Helles Licht in bunten Farben

    Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Backnang ist 25 Jahre alt. Am Sonntagnachmittag begeht sie das Jubiläum mit einem Gottesdienst, Kinderprogramm, Begegnung und einem Vortrag des Rundfunkjournalisten Andreas Malessa. Dazu sind Menschen verschiedensten Glaubens, Christinnen wie Nichtchristen, eingeladen.
    Im März 1996 gründeten vier Kirchen die ACK Backnang: die Evangelisch-methodistische Kirchengemeinde, die griechisch-orthodoxe Gemeinde, die evangelische und die katholische Gesamtkirchengemeinde. Inzwischen sind mit den Baptisten, den Mennoniten, der Neuapostolische Kirche und der Biblischen Gemeinde vier weitere dazugekommen. Die Ökumene ist in Backnang ein Erfolgsmodell – nicht nur quantitativ, auch qualitativ.
    Am Sonntag, begeht die ACK Backnang am Nachmittag ihr 25jähriges Jubiläum. Alle Programmpunkte finden auf dem Stiftshof statt. Bei Regen wird, soweit möglich, in die Stiftskirche ausgewichen.
    Um 14:30 Uhr wird auf dem Stiftshof ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, bei dem natürlich alle sieben ACK-Mitgliedskirchen mitwirken. Auch die Griechisch-orthodoxe Gemeinde wurde dazu eingeladen, beteiligt sich zum großen Bedauern des ACK-Vorsitzenden und Mitgründers Klaus Herberts jedoch seit 25 Jahren nicht mehr an der ACK-Arbeit.
    Anschließend, also gegen 15:30 Uhr, gibt es auf dem Stiftshof eine Zeit der Begegnung. Auf Kinder und Jugendliche warten vielfältige Angebote von der Hüpfburg über Kicker bis zur Rennbahn. Zu Livemusik gibt es Kaffee, Tee und Kuchen. „Was ich schon immer ‚mal fragen wollte …“: Mitarbeitende der ACK und der Mitgliedskirchen stehen mit Informationen zu Gesprächen und für Fragen zur Verfügung. Wer möchte, kann sich segnen lassen.
    Um 17:00 Uhr schließlich spricht der bekannte Fernsehmoderator, Rundfunkjournalist und Publizist Andreas Malessa über „Helles Licht in bunten Farben“. Gegen 18 Uhr wird die Veranstaltung beendet sein, sodass zuhause die ersten stabileren Hochrechnungen zur Bundestagswahl verfolgt werden können.
    Das Jubiläum steht unter dem Motto „Helles Licht in bunten Farben“. Damit wird darauf angespielt, dass weißes Licht physikalisch quasi eine Mischung aus den Farben des Regenbogens ist. Das Licht steht für Jesus Christus, nach dem Johannesevangelium das Licht der Welt. Der Regenbogen steht für den Bund Gottes mit den Menschen. Das eine, helle Licht erscheint zwar in verschiedenen Farben – und in verschiedenen Konfessionen, es handelt sich aber um das eine Licht, das aus Gott hervorgeht.
    Die Veranstaltung ist modular aufgebaut, die Teilnahme an nur einzelnen Teilen möglich.
    WICHTIG: Für die Teilnahme gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet)!
    Wer keine Möglichkeit hat, sich gegebenenfalls vorher testen zu lassen, kann das vor Ort nachholen.

  • Wort zu Sonntag 18.09.2021

    Klaus Herberts
    21. September 2021

    Alle sollen eins sein!

    Im Abschiedsgebet im Johannesevangelium betet Jesus Christus für alle, die an ihn glauben: „Alle sollen eins sein“ (Joh 17,20a ökumenische Einheitsübersetzung 1980).
    Betrachtet man dagegen die Realität, so ist sie ein eklatanter Verstoß gegen den Auftrag Jesu zur Einheit, ein „Skandalon“, ein „Ärgernis“.
    Um an der Einheit der Christinnen und Christen (in Vielfalt) zu arbeiten, wurde vor 25 Jahren die ACK Backnang, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, gegründet. Am Sonntag in einer Woche begeht sie dieses Jubiläum.
    „Die Mitglieder der ACK glauben an Jesus Christus als das Haupt der Kirche und den Herrn der Welt. Ihre Grundlage ist das Wort Gottes, wie es die Heilige Schrift bezeugt. Sie erkennen das Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel (381) als Auslegung der Heiligen Schrift an“, so heißt es in der Satzung.
    Die Ziele der ACK sind, gemeinsam Gott zu bezeugen, Vorurteile abzubauen, einander besser kennen zu lernen, Toleranz und Verständnis füreinander zu fördern sowie die gemeinsamen Interessen der Christinnen und Christen zu vertreten.
    In Sachsenweiler steht bei der Grundschule, wo die Mennonitengemeinde im Sommer immer wieder Gottesdienst feierte, ein Baum. Der Stamm dieses Baumes verzweigt sich in Bodennähe in sieben Stämme und kräftige Äste. Für mich kann das ein Symbol für die Backnanger ACK sein. Sieben Stämme, die in verschiedene Richtungen ragen, aber eine gemeinsame Basis und Wurzel haben. Die Früchte sind an allen Ästen die gleichen. So gibt es auch in Backnang sieben Konfessionen, die der ACK angehören und für verschiedene Glaubensrichtungen stehen. Doch die Wurzel ist allen sieben gemein: Gott. Und die Früchte an den verschiedenen Stämmen unterscheiden sich so, wie sie sich auch an ein und demselben Stamm unterscheiden. Bei diesem Baum ist es so, dass er ganz unten, an der Basis, noch eins ist, dann erst, nach oben hin, sich verzweigt.
    Ökumene gedeiht oftmals unten, an der Basis, bei Ihnen und mir. Pflegen wir sie alle gemeinsam. „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Matthäus 7,16).

    Klaus Herberts ist Mitgründer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Backnang


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