Gebet um Frieden

Die Backnanger Kirchen laden ein

BACKNANG. (ACK) „Glaubst du, dass es zum Dritten Weltkrieg kommen könnte?“ – Vielen macht die russische Aggression Angst. Manche haben Angst, dass der Krieg auf Deutschland übergreifen könnte. Etliche bangen mit den Menschen in der Ukraine. Einzelne haben dort Angehörige. Und in anderen werden eigene Kriegserinnerungen wach. Die Backnanger Kirchen bieten Räume für die Ängste und Räume zum Beten. In den meisten Gottesdiensten am Sonntag wird dem Gebet um Frieden Raum gegeben. Die katholischen Kirchen sind tagsüber immer zum persönlichen Gebet geöffnet. In Backnang sind das die Christkönigskirche im Seelacher Weg und die Johanneskirche in der Oberen Bahnhofstraße. Auch die Stiftskirche lädt zum Gebet ein.
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Backnang (ACK) plant darüber hinaus gesonderte Gebete für den Frieden.
Seit 1456 laden Glocken um 12 Uhr zum Gebet um Frieden ein. ACK-Vorsitzender Klaus Herberts regt an, dann kurz inne zu halten und kurz zu beten – es mag nur ein einziger Satz sein. Und wer sich mit dem Beten schwer tue, der möge kurz schweigend innehalten und an die Menschen in der Ukraine denken.
Die ACK verbindet die Backnanger Christen. Sie vertritt die gemeinsamen Anliegen der Kirchen.

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